Die sieben Todsünden der Simulation (nach Liebl)

"Meist kommt nicht das raus, was man erwartet hat."(Wilkinson)

Diese Erkenntnis erhält man nicht durch theoretische Überlegungen, sondern erfahren viele Analysten und Programmierer in ihrer täglichen Arbeit. So sind Kosten- und Zeitüberschreitungen eine häufige Ursache, aber auch ein Abweichen der Ergebnisse mit den Erwartungen des Auftraggebers können dieses verursachen. Fragt man sie nach den Gründen des Scheiterns einer Modellstudie, so geben viele sehr unterschiedliche Antworten auf die Frage, wieso ist das Simulationsprojekt gescheitert ist. Doch wie kann man dieses Scheitern vermeiden? Wie kann man das Risiko vermindern zu scheitern?
Liebl hat eine Liste von Eckpunkten zusammengestellt, die dem Projektleiter helfen sollen, die Unsicherheiten, die eine Simulationsstudie mit sich bringt zu verringern. 
Er nannte sie "Die sieben Todsünden der Simulation" und sie sind:

  1.  Falsche Definition des Studienziels
  2.  Ungenügende Partizipation des Auftraggebers
  3.  Unausgewogene Mischung von Kernkompetenzen
  4.  Ungeeigneter Detaillierungsgrad
  5.  Wahl des falschen Simulationswerkzeugs
  6.  Unzureichende Validierung
  7.  Schlechte Präsentation der Ergebnisse