Deterministische Simulation

Bei der deterministischen Simulation ergibt sich der neue Zustand des Systems eindeutig aus dem vorherigen Zustand und der verbindenden Aktivität. Zustandsvariablen werden nach bestimmten Regeln von Periode zu Periode deterministisch fortgeschrieben. Ein typisches Beispiel ist eine Ampelsteuerung.

Im Gegensatz dazu sind bei der stochastischen Simulation die einzugebenden Werte stochastischer Art, aus denen sich für die Ergebnisse lediglich Wahrscheinlichkeitswerte errechnen lassen. Aus einem Ausgangszustand können bei gleicher Aktivität mehrere Folgezustände resultieren. Bearbeitungszeiten oder Auftragseingänge können z.B. stochastischer Natur sein. Gleiches gilt immer dann, wenn Zufall zu simulieren ist oder Größen nicht genau vorherzusagen sind. Die Modellierung stochastischer Größen spielt also bei der Simulation eine zentrale Rolle. Aus diesem Grund ist die stochastische Simulation für die Praxis weitaus bedeutender als die deterministische.

Zunächst aber betrachten wir drei kleine Beispiele aus der deterministischen Simulation. An der Realitätsferne dieser Beispiele ist zu erkennen, daß in der Praxis eher die stochastische Simulation überwiegt. So würde man im ersten Fall sicher stochastische Umwelteinflüsse, im zweiten Beispiel auch technischen Fortschritt und Verkaufsstatistiken und im dritten Beispiel schwankenden Bedarf und unsichere Lieferzeiten modellieren müssen.