Diskrete Simulation

Diskrete Simulation

Bei der diskreten Simulation beschränkt man sich auf abhängige Größen, die nur diskrete Werte annehmen. Diese Werte verändern sich in einem bestimmten Intervall im Zeitablauf sprunghaft. Zwischengrößen treten nicht auf. Beispiele für solche diskreten Größen sind Anzahl von Kassen oder die Ampelschaltung einer Kreuzung.

Die diskretet Simulation wird überwiegend in der Betriebswirtschaftslehre und dort insbesondere in der Produktionswirtschaft angewandt. Beispielsweise ändert sich bei der Lagerhaltung die eingelagerte Menge sprunghaft, wenn eine Lieferung kommt. Dabei wird der Lagerabbau auch als diskrete Veränderung unterstellt.
Typischer Weise wird immer dann diskret simuliert, wenn das System so angelegt ist bzw. die Vereinfachungen ein befriedigendes Ergebnis erwarten lassen.

Der Schwerpunkt liegt hier im Bereich der diskreten stochastischen Simulation, bei der die Größen des Systems nur bestimmte Werte (diskrete Werte) annehmen dürfen. Es entstehen daher Zustandsprünge. Stochastische Elemente lassen sich über Zufallszahlen, Wahrscheinlichkeiten und Verteilungen in das Modell einbringen um Unsicherheiten von Einflußgrößen handhaben zu können.

 

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